Protokoll 15. Dezember 2021: Mitarbeiter des Bauamts fotografieren Das Herz der Stadt

Protokoll 15. Dezember 2021:
Mitarbeiter des Bauamts fotografieren Das Herz der Stadt

Protokoll 15. Dezember 2021:
Mitarbeiter des Bauamts fotografieren Das Herz der Stadt

Autor Edgar Wilkening

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ew@dasherzderstadt.de

Gedächtnisprotokoll am 4. Februar 2022 zu den Ereignissen am Nachmittag des Mittwoch, 15. Dezember 2021 in der Obermarktstraße 19.

Zu dieser Zeit war der wineroom als Popup-Wine-Store zu Gast in Das Herz der Stadt und nutzte die Fläche.

Ich stand etwa sechs, sieben Meter von der Schaufensterscheibe entfernt im Raum und beobachtete das Treiben in der Obermarktstraße vorm Fenster, während ich mich mit einem befreundeten Mindener unterhielt, der an diesem Nachmittag zufällig als Besucher vor Ort war.

Es war ungefähr 15:00 Uhr, als mir zwei Herren auffielen, die in der Mitte der Obermarktstraße vom Markt kommend zielstrebig Richtung Kaak gingen.

Auf Höhe der Hausnummer 19, also genau vor dem Schaufenster, hielten die beiden Herren an, nachdem der eine der beiden (der Kleinere) eine deutliche Geste mit Arm und Hand gemacht hatte, die besagte: „Das da ist es“. Dabei wies er deutlich auf das Schaufenster des Hauses Obermarktstraße 19.

Daraufhin zückte der andere (der Größere) ein Smartphone und machte gezielt ein oder mehrere Fotos der Front der Obermarktstraße 19.

Anschließend drehten sich die beiden um und gingen ebenso zielstrebig wieder zurück in die Richtung, aus der sie gekommen waren.

"DAS IST HERR X, DER IST IM BAUAMT."

„Hast Du das gerade gesehen?“, fragte ich den befreundeten Mindener, der zu Besuch war.

Der nickte: „Hab ich.“

„Die haben Fotos gemacht, vom Laden, ganz zielgerichtet“, sagte ich. „Die sind die Straße hoch, schön unauffällig genau in der Mitte der Straße, und dann auf dieses Haus gezeigt und ganz zielgerichtet fotografiert.“

Mein Besucher bestätigte das Beobachtete und ergänzte: „Den einen kenne ich. Das war der Herr …“ Er nannte den Namen der Person, die auf die Front gedeutet hatte. Nennen wir die Person an dieser Stelle mal: Herrn X. Der tatsächliche Name soll vorerst unausgesprochen bleiben.

„Das war Herr X, der ist im Bauamt“, fügte mein Besucher hinzu.

Das gab natürlich Anlass zu Spekulationen. Warum sollte ein Mitarbeiter des Bauamts die Front des Hauses Obermarktstraße 19 fotografieren? Was für Gründe sollte es dafür geben? Denn eines war sicher: zufällig war das nicht geschehen.

Dafür war der gesamte Vorgang viel zu zielstrebig abgelaufen: das Ansteuern der Hausnummer 19 – die Gesten hin zur Schaufensterfront – das versucht unauffällige Fotografieren der Front – das zielgerichtete Umdrehen und Zurückgehen. Nichts daran war zufällig gewesen, sondern wirkte in seinem gesamten Ablauf wie vorher besprochen und dann ausgeführt.

„Ich rufe da mal an im Bauamt“, sagte mein Besucher. Und hatte schon sein Telefon in der Hand. In der Zentrale bat er darum, zu Herrn X durchgestellt zu werden. Da das Telefon auf laut gestellt war, konnte ich mithören.

Nach kurzer Zeit die Antwort der weiblichen Stimme in der Zentrale, dass Herr X im Moment leider nicht am Platze und deshalb nicht zu erreichen sei. Wenig überraschend – denn wenige Sekunden zuvor hatte er ja noch in der Obermarktstraße gestanden.

"WIR HATTEN ANWEISUNG MAL ZU GUCKEN, WAS DIE DA SO MACHEN."

„Ich rufe da morgen wieder an“, entschied mein Besucher. Und tatsächlich: Am Morgen des Folgetags hatte er Herrn X offenbar telefonisch erreicht. Jedenfalls berichtet er mir von dem Telefonat: Er habe Herrn X gefragt, warum sie am Vortag Fotos der Obermarktstraße 19 gemacht hätten.

Darauf habe Herr X, wie mein Besucher mir berichtete, geantwortet: „Wir hatten Anweisung mal zu gucken, was die da so machen.“ Und genau so hatte das Geschehen vor dem Schaufenster auch gewirkt: zielstrebig eine Aufgabe abarbeiten.

Weitergehende Informationen waren von Herrn X im Telefonat offenbar nicht zu bekommen.

Aber schon die Auskunft „Wir hatten Anweisung mal zu gucken, was die da so machen“ wirft neue Fragen auf. Wer mit „die da“ gemeint ist, dürfte klar sein: offensichtlich die Macher von Das Herz der Stadt. Und „wir“ bedeutet wohl, dass die zweite Person, die die Fotos machte, ebenfalls im Bauamt beschäftigt und ein Kollege von Herrn X ist.

Stellt sich die Frage: Wer hat bei der Stadt Minden im Fachbereich des Baubeigeordneten Bursian ausreichende Weisungsbefugnis, um Mitarbeiter des Bauamts mit der Aufgabe „mal zu gucken, was die da so machen“ zu betrauen? Wohl jemand aus höheren Ebenen des Fachbereichs, der Subalterne für solche Aufgaben einteilen oder abstellen kann.

Wer könnte dort Quasi-Stasi-Interessen haben und unbescholtene Bürger durch Verwaltungskräfte beobachten lassen wollen? Aus welchem Grund? Und mit welchen Absichten? Welche Erkenntnisse hat man sich von den Fotos erhofft? Und warum schickt die höhere Ebene des Fachbereichs subalterne Kräfte los – statt sich selbst ein Bild zu machen.

Fragen über Fragen. Wir werden die Dinge weiter beobachten und protokollieren.

Dieser Text ist der Auftakt zu einer Serie, in der wir immer mal wieder auffällige Ereignisse oder Vorkommnisse für uns selbst so genau wie möglich protokollieren und festhalten, damit sie nicht verloren gehen.

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Autor Edgar Wilkening

Sie erreichen den Autor per Mail an:
ew@dasherzderstadt.de

Es ist ein bemerkenswertes Zeitdokument. Und ausschließlich hier zu sehen: bei Das Herz der Stadt – auf keiner anderen Medienplattform sonst.

Ein Video, gedreht vor zwanzig Jahren, kurz nach der Jahrtausendwende: im Juni 2002. Eine Straßenbefragung bei Passanten am Hamburger Rathausmarkt: Was verbinden die Menschen mit Minden? Wie nehmen sie die Stadt wahr? Was denken sie darüber?

Entstanden ist eine Momentaufnahme der „Marke Minden“. Einer Stadt, die im Wettbewerb steht mit anderen Städten – um Aufmerksamkeit, Gäste, Touristen, Unternehmen.

ENTSTANDEN IST EINE MOMENTAUFNAHME DER "MARKE MINDEN"

Die Befragten: allesamt Zufallsbegegnungen. Menschen aus allen Altersgruppen, die an diesem Juni-Nachmittag bereit waren zu einer kurzen Befragung.

Und obwohl die Umfrage keinesfalls repräsentativ ist, offenbaren die Antworten dennoch schonungslos, was Mindens Marketing-Verantwortliche damals falsch gemacht haben und hatten, über Jahre, Jahrzehnte – und heute wohl immer noch falsch machen.

„Was verbinden Menschen mit Minden?“ Ergebnisse einer Straßenbefragung im Juni 2002 am Hamburger Rathausmarkt. Laufzeit gesamt: 4’14“


 

Interessant, was die Befragten antworten. Zu praktisch allen Städten, die gleichzeitig abgefragt wurden, hatten die Menschen Assoziationen, Empfindungen, Eindrücke, Bilder.

Bei Hameln der Rattenfänger – na klar. Bei London die Queen. Paris der Eiffelturm. Bei Solingen Messer und Scheren. Selbst bei einem „Kaff“ wie Worpswede mit weniger als 10.000 Einwohnern gab’s klare Antworten.

Und bei der Frage nach Minden?

Die Antworten lassen sich grob in vier verschiedene Kategorien einordnen.

+

Minden wird verwechselt mit Holzminden

Typische Antworten
„Und bei Minden denke ich an Holzminden.“ – „Da fließen zwei Flüsse zusammen, aber ich weiß nicht welche.“

Minden wird vage zugeordnet anhand anderer Geomarken

Typische Antworten
„Minden, das ist Bielefeld.“ – „Liegt bei Hameln“ – „Das ist südlich von Niedersachsen.“ – „In Westfalen, mehr weiß ich nicht.“

Minden wird anhand persönlicher Ereignisse zugeordnet

Typische Antworten
„Da lag mein Vater im Krankenhaus.“ – „In Minden habe ich einen guten Freund.“ – „Enge Straßen. Stau.“ – „Filtertüten.“

u

Minden ist gänzlich unbekannt

Typische Antworten
„Minden? Gibt’s sowas wirklich?“ – „Kenne ich nicht.“ – „Nie gehört.“

All das ist Ausdruck eines extrem schwachen Markenprofils. Völlige Unkenntnis bzw. Zuordnung falscher oder rein persönlicher Attribute – eine ziemliche Katastrophe, wenn man als Stadt im Wettbewerb steht gegen andere.

Aber noch schlimmer als das, was gesagt wird, ist das, was alles nicht gesagt wird im Film. Kein einziger Befragter hat zum Beispiel gesagt:

  • „Minden, da habe ich viel von gehört. Wollte ich immer schon mal hin.“
  • „Da soll es eine tolle Ausgeh-Atmosphäre geben.“
  • „Aus meinem Umfeld fahren da regelmäßig Leute hin, weil man so gut einkaufen kann.“
  • „Das ist die Heimat dieses legendären Handballclubs, muss ich unbedingt mal besuchen.“
  • „Wollte ich schon lange hin, da gibt’s dieses tolle Kunst- und Comic-Museum.“

… oder was auch immer Menschen sagen über Städte, die eine hohe Attraktivität haben, eine starke Bekanntheit und eine große Anziehungskraft. Nichts davon oder etwas Ähnliches sagt auch nur eine einzige der befragten Personen.

Das Video zeigt: Menschen verbinden mit Minden – im großen Durchschnitt – nichts. Jedenfalls nichts Stadtspezifisches. Das war die Lage-Beschreibung im Jahr 2002. Sozusagen die Anamnese: „Wo tut’s denn weh?“

DAS VIDEO IST EINE ART ANAMNESE: WO TUT'S DENN WEH?

Ich hatte das Vergnügen, dieses Video damals im Jahr 2002 ein, zwei Dutzend Marketing-Verantwortlichen in Minden zu zeigen. Quasi als Bestandsaufnahme: So ist der Status quo – und jetzt könnte man anfangen, mit klugen strategischen Maßnahmen gegenzusteuern, um Mindens Situation im Wettbewerb zu verbessern.

Ich erinnere mich noch an die Herrschaften und Damen, die da in großer Runde beisammen saßen. Alles, was damals Rang und Namen und Pöstchen hatte in der Stadt. Unternehmer, Politiker, Marketing-Verantwortliche. Das halbe Who-is-who von Minden.

Ich präsentierte das Video. Die Lage-Beschreibung. Ich analysierte die Antworten. Zog strategische Schlüsse daraus. Und das Mindener Rund? Winkte müde ab. Desinteressiert. Viel zu saturiert. „Machen Sie die Umfrage doch mal in Bückeburg. Da kommt aber was ganz anderes raus.“

"MACHEN SIE DIE UMFRAGE IN BÜCKEBURG. DA KOMMT WAS ANDERES RAUS."

Allen Ernstes! Der Satz fiel wirklich: die Empfehlung, die Umfragebasis zu ändern, damit sich das Analyse-Ergebnis ändert. Typisch für Leute, die Tatsachen nicht wahrhaben wollen. Na, klar: Wenn der Bauch weh tut, mir die Anamnese des Hausarztes aber nicht gefällt, dann gehe ich eben zum Zahnarzt und frage den – da kommt sicher ganz was anderes bei raus. Eskapismus. 

Wer schon bei der Anamnese kneift, ist heillos überfordert, wenn es darum geht Strategien ins Auge zu fassen, einen Befund zu heilen. Denkbar schlechte Voraussetzungen, um wirklich die Dinge anzupacken, die angepackt werden müssten.

Die meisten der Herrschaften aus der Runde von damals sind zwischenzeitlich ersetzt durch die nächste Generation von Nachfolgern. Hat sich dadurch irgendetwas verbessert? Mancher von damals sitzt noch heute im gleichen Amt.

NEUES LOGO, FLYER, IMAGEFILM: ALSO ALLES BESSER GEWORDEN?

Hat die Stadt Minden gelernt seit damals? Hat man die entscheidenden Punkte angepackt? In Mindens Marketing würden alle sicherlich „Ja“ rufen. Und ich weiß, was gemeint ist: „Es gibt doch ein neues Logo.“ – „Wir drucken jede Menge Flyer.“ – „Wir haben einen Imagefilm.“ – „Wir machen Werbung in sozialen Medien.“

Stimmt, es wird Werbung gemacht. Aber es wird bis heute kein starker Markenkern besetzt. (Und nein: Ein „Plus“ ist kein starker Markenkern.)

Stimmt, es werden Flyer gedruckt. Aber was nicht passiert: eine starke Marke mit erlebbaren Inhalten füllen.

Stimmt, es gibt einen Imagefilm. Aber es werden nach wie vor die Grundprinzipien strategischen Marketings mit Füßen getreten: Differenzierung, Relevanz, Kontinuität …

ES WIRD REKLAME GEMACHT, ABER KEIN STRATEGISCHER MARKENAUFBAU

Es wird halt Werbung gemacht. Reklame. Und Geld mit vollen Händen sinnlos zum Fenster rausgeworfen – an Unternehmen in der Stadt, die Wohlverhalten zeigen und davon profitieren.

Professionelles, nach vorne gerichtetes Stadtmarketing? Kluger, nachhaltiger Markenaufbau? Fehlanzeige.

Ich wette: Würde man heute den Film von 2002 wiederholen und beliebige Menschen am Hamburger Rathausmarkt befragen, was sie mit Minden verbinden – es würde im Kern die gleichen Antworten geben.

Und eben gerade nicht die Sätze, die ich oben skizziert habe, die so wichtig wären für eine attraktive, erfolgreiche Stadt-Marke.

Dieser Beitrag ist der Auftakt zu einer Serie von Artikeln, die sich mit dem Marketing der Stadt Minden befassen. Denn neben dem Video sind 2002 noch zahlreiche andere Elemente entstanden, die aufschlussreich und sehenswert sind in Sachen strategisches Stadtmarketing.

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Die Erklärungen der Stadt Minden zum Nebenjob des Baubeigeordneten Bursian

Die Erklärungen der Stadt Minden zum Nebenjob des Baubeigeordneten Bursian

Die Erklärungen der Stadt Minden zum Nebenjob des Baubeigeordneten Bursian

In einem Bericht vom 23. Januar 2022 hatten wir die Nebentätigkeit des Baubeigeordneten der Stadt Minden Lars Bursian bei einer privaten Immobilienfirma publik gemacht.

Dieser Nebenjob eines städtischen Wahlbeamten in der privaten Immobilienwirtschaft warf Fragen auf. Die haben wir der Stadt Minden per E-Mail übersandt und um Antworten gebeten. Am 27. Januar antwortete die Pressestelle – vielen Dank.

Damit sich jeder Leser/jede Leserin ein eigenes Bild machen kann, gibt’s die offiziellen Antworten hier in voller Länge und im Original-Wortlaut.

Die Antworten der  Stadt Minden  auf unsere Fragen

1.
Seit wann ist der Stadt Minden bekannt, dass der Baubeigeordnete Lars Bursian ein privatwirtschaftliches Amt im Aufsichtsrat der GSW anstrebt bzw. innehat?

Antwort der Stadt Minden:
„Der Beigeordnete Lars Bursian hat den Bürgermeister ordnungsgemäß nach der Anfrage der GSW im Frühjahr 2021 informiert. Die Politik wurde am 21. April im Ältestenrat (nichtöffentlich) über die angefragte Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der GSW unterrichtet. Es gab keinerlei Bedenken.“


2.
Hat die Stadt Minden das privatwirtschaftliche Mandat des Baubeigeordneten Bursian genehmigt?

Antwort der Stadt Minden:
„Ja. Die Nebentätigkeit wurde ordnungsgemäß angezeigt.“


3.
Welche weiteren Ämter und Posten außerhalb der Stadtverwaltung Minden sind der Stadt bekannt, die der Baubeigeordnete Bursian innehat?

Antwort der Stadt Minden:
„Keine.“


4.
Ist das Amt eines Baubeigeordneten der Stadt Minden so wenig fordernd, dass nebenbei genügend Kapazitäten für Tätigkeiten in der Privatwirtschaft bleiben?

Antwort der Stadt Minden:
„Die Wahrnehmung des Mandates im GSW-Aufsichtsrat erfolgt privat und in der Freizeit des Beigeordneten.“


5.
Welche Maßnahmen hat die Stadt ergriffen, um eventuelle Interessenkonflikte zwischen dem öffentlichen Amt des Baubeigeordneten und dem privatwirtschaftlichen Mandat zu vermeiden?

Antwort der Stadt Minden:
„Wir sehen hier keine Interessenkonflikte. Herr Bursian vertritt im GSW-Aufsichtsrat nicht die Interessen der Stadt Minden. Er bringt hier vielmehr seine Sach- und Fachkompetenz als Diplom-Ingenieur für Raumplanung und als Stadtplaner ein. Er wurde nach dem Ausscheiden von FH-Professor Pützschler von der GSW als Nachfolger ins Spiel gebracht.
Es liegt in der Verantwortung des Beigeordneten Bursian, mit dieser Funktion im Interesse der Stadt Minden umzugehen. Herr Bursian ist Wahlbeamter und hat einen Eid abgelegt, zu dem selbstverständlich auch Verschwiegenheit gehört.
Die Nebentätigkeit wurde im Übrigen auch mit dem unabhängigen Rechnungsprüfungsamt abgestimmt. Auch hier gab es keine Bedenken.“


6.
Welche Maßnahmen hat die Stadt Minden ergriffen, um zu vermeiden, dass andere Wohnungsbauunternehmen eventuelle Nachteile erfahren durch die Bindung des Baubeigeordneten an die GSW (zum Beispiel bei Ausschreibungen, Bieterverfahren etc.)?

Antwort der Stadt Minden:
„Auch hier werden keine Konflikte gesehen. Ausschreibungen werden grundsätzlich über die Submissionsstelle (angesiedelt beim Kreis Minden–Lübbecke) abgewickelt. Die Stadt hat hier überhaupt keine „Aktien“, auch nicht bei Bieterverfahren. Alle Grundstücksgeschäfte der Stadt werden über die MEW abgewickelt und anschließend der Politik zur Abstimmung vorgelegt. Auch über B-Pläne und andere Verfahren entscheidet nicht der Beigeordnete, sondern die Politik. Bauanträge werden in der Bauordnung eingereicht, die diese sach- und fachgerecht nach Eingang bearbeitet. Über größere Bau-Vorhaben wird stets auch die Politik in den Ausschüssen informiert.
Einen regen Austausch über die Stadtentwicklung und geplante Projekte gibt es regelmäßig auch im Bündnis für Wohnen, wo auch die übrigen großen Wohnungsbaugesellschaften, Diakonie und Lebenshilfe, Haus + Grund und auch der Mieterverein Mitglieder sind. Informationen zum Bündnis für Wohnen gibt es hier:
https://www.minden.de/stadt_minden/de/Minden%20gestalten/B%C3%BCndnis%20f%C3%BCr%20Wohnen/


7.
Sind die Fraktionsspitzen im Rat der Stadt Minden über die privatwirtschaftlichen Aktivitäten des Baubeigeordneten informiert worden – und wenn ja: wann?

Antwort der Stadt Minden:
„Ja, im Ältestenrat am 15. April 2021.“


8.
Ab wann bereitet die Stadt Minden die Ausschreibung für das Amt des Baubeigeordneten vor, um den 2023 aus dem Amt scheidenden Lars Bursian durch eine/n kompetente/n Nachfolger/in zu ersetzen?

Antwort der Stadt Minden:
„Herr Bursian ist Wahlbeamter. Er wurde 2015 für acht Jahre vom Rat der Stadt Minden gewählt. Die Stadtverwaltung wird zu gegebener Zeit die Wahl oder Wiederwahl des Beigeordneten für Städtebau und Feuerschutz in Abstimmung mit den Fraktionen vorbereiten. Bürgermeister Michael Jäcke schätzt die Fachkompetenz und die Zusammenarbeit mit Herrn Bursian sehr und würde es begrüßen, wenn er sich 2023 einer Wiederwahl im Rat stellt. Das hat er aber selbst zu gegebener Zeit zu entscheiden.“

 

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Die Erklärungen der Stadt Minden zum Nebenjob des Baubeigeordneten Bursian

Schamloser Nebenjob:
Baubeigeordneter übernimmt Posten bei Immobilienfirma

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Autor Edgar Wilkening

 


Sie erreichen den Autor per Mail an:
ew@dasherzderstadt.de

Es ist nur eine kleine Meldung. Fast wirkt sie, als sei es ein Versehen, dass sie überhaupt veröffentlicht wurde. Aber sie wirft ganz deutlich Fragen auf über die Integrität einzelner Mitglieder in der Verwaltungsspitze des Mindener Rathauses.

Das „GSW Magazin“ ist ein in jeder Hinsicht dünnes Heftchen. Herausgegeben wird es von der Genossenschaft für Siedlungsbau und Wohnen Minden eG. Dort nennt man das Heftchen ziemlich großspurig „Mieterzeitung“.

In der aktuellen Ausgabe „GSW Magazin Winter 2021“, die sich jedermann/-frau hier downloaden kann, findet sich auf Seite 3 ein Bericht über die letztjährige Vertreterversammlung der GSW – und insbesondere über zwei neue Mitglieder im Aufsichtsrat.

Eines davon ist ein Mann, der im Hauptberuf als Baubeigeordneter für die Stadt Minden tätig ist – direkt unterhalb der Administrationsebene von Bürgermeister Michael Jäcke: der seit 2015 im Amt befindliche Lars Bursian.

Er liess sich von den Vertretern in den Aufsichtsrat der GSW wählen: ein privatwirtschaftliches Mandat neben seinem öffentlichen Amt – bei einem der größten Immobilienplayer auf dem Mindener Wohnungsmarkt.

GSW-Magazin Winter 2021 Seite 3 Ausriss

Quelle: Ausriss aus „GSW Magazin Winter 2021“, Seite 3 (hier kostenlos abrufbar)

 

Die Wahl fand im Sommer 2021 statt, am 24. Juni – also vor mehr als einem halben Jahr, wie der Bericht ausweist.

Seitdem hat Mindens Baubeigeordneter Lars Bursian (mindestens) zwei Ämter inne, die den Immobilienmarkt betreffen: städtischer Beamter mit weitreichender Richtlinienkompetenz – und gleichzeitig offizieller Bediensteter eines privatwirtschaftlichen, renditeorientierten Unternehmens der Mindener Immobilienwirtschaft.

Öffentlich gesprochen hat bis heute niemand darüber.

Der GSW ist dieser clevere Schachzug gar nicht zu verdenken. Wer würde sich nicht einen derart kurzen Draht ins Rathaus wünschen, wenn er in der Stadt Millionenprojekte auf die Beine stellt bzw. stellen will.

In Minden und Umgebung besitzt die GSW nach eigenen Angaben mehr als 2.300 Wohnungen. Ordentliche Hausnummer. Allein im Stadtgebiet Minden betreibt man mehr als vierzig Wohnanlagen – und plant laufend neue.

Und dieser Big Player der Immobilienwirtschaft angelt sich jetzt den städtischen Baubeigeordneten und verschafft ihm einen Sitz im Aufsichtsrat? Gratulation. Für die GSW ein sehr kluger Zug – ohne Frage.

Einfacher und schneller kann man nicht an Informationen und Insiderwissen kommen: Welche Grundstücke sind zu haben? Wo wünscht die Stadt Bauen? Welche Förderungen kann man mitnehmen? Wie steht es um Genehmigungen? Und können wir nicht einfach mal reden, Kollege …?

Der GSW dürfte das Mandat des Baubeigeordneten einen massiven Vorsprung verschaffen vor konkurrierenden Immobilien-Playern am Markt wie Wohnhaus, Diakonie Stiftung Salem etc.

Und die Mindener Stadtgesellschaft? Für die Bürger? Der Verquickung von öffentlichen und privatwirtschaftlichen Interessen dürften Tür und Tor geöffnet sein – in aller Regel zum Nachteil der öffentlichen Hand.

Prinzipiell kann der Baubeigeordnete Bursian jetzt Dinge genehmigen, die das Aufsichtsratsmitglied Bursian zuvor mitbeschlossen hat. Wie praktisch! Früher nannte man so etwas: Den Bock zum Gärtner machen.

Gerade in einer Zeit, in der sich so viele Menschen von staatlichen Institutionen abwenden und deren Integrität bezweifeln, ist das privatwirtschaftliche Engagement des Baubeigeordneten Bursian das falsche Signal.

Denn statt Maß und Mitte bestätigt es alle gängigen Vorurteile der Skeptiker: „Hier, schaut her, noch ein Pöstchen, noch ein Salär – wir kriegen tatsächlich den Hals nicht voll. Und kungeln alles unter der Hand aus.“ Auch so kann man Demokratie aushöhlen.

Die Stadt Minden und Bürgermeister Michael Jäcke als oberster Dienstherr werden sich jetzt einiges an Fragen gefallen lassen müssen. Das Herz der Stadt hat die folgenden heute ins Rathaus geschickt. Falls wir Antworten bekommen, gibt es sie hier zu lesen.

Investigative Bürger

Wer hat’s rausgefunden und publik gemacht? Wieder mal keine Behörde, kein Kontrollorgan, keine Presse. Rausgefunden haben es investigative Bürger (investigativecitizens.org).

Fragen, um deren Beantwortung wir schriftlich bei der  Stadtverwaltung Minden  gebeten haben

1.
Seit wann ist der Stadt Minden bekannt, dass der Baubeigeordnete Lars Bursian ein privatwirtschaftliches Amt im Aufsichtsrat der GSW anstrebt bzw. innehat?


2.
Hat die Stadt Minden das privatwirtschaftliche Mandat des Baubeigeordneten Bursian genehmigt?


3.
Welche weiteren Ämter und Posten außerhalb der Stadtverwaltung Minden sind der Stadt bekannt, die der Baubeigeordnete Bursian innehat?


4.
Ist das Amt eines Baubeigeordneten der Stadt Minden so wenig fordernd, dass nebenbei genügend Kapazitäten für Tätigkeiten in der Privatwirtschaft bleiben?


5.
Welche Maßnahmen hat die Stadt ergriffen, um eventuelle Interessenkonflikte zwischen dem öffentlichen Amt des Baubeigeordneten und dem privatwirtschaftlichen Mandat zu vermeiden?


6.
Welche Maßnahmen hat die Stadt Minden ergriffen, um zu vermeiden, dass andere Wohnungsbauunternehmen eventuelle Nachteile erfahren durch die Bindung des Baubeigeordneten an die GSW (zum Beispiel bei Ausschreibungen, Bieterverfahren etc.)?


7.
Sind die Fraktionsspitzen im Rat der Stadt Minden über die privatwirtschaftlichen Aktivitäten des Baubeigeordneten informiert worden – und wenn ja: wann?


8.
Ab wann bereitet die Stadt Minden die Ausschreibung für das Amt des Baubeigeordneten vor, um den 2023 aus dem Amt scheidenden Lars Bursian durch eine/n kompetente/n Nachfolger/in zu ersetzen?

 


Redaktioneller Nachtrag 28.01.2022
Am Donnerstag, den 27. Januar 2022 haben wir von der Stadt Minden Antworten erhalten auf unsere Fragen. Hier gibt es sie zu lesen im Original-Wortlaut und in voller Länge.

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Rainer Hornscheidt Verborgene Landschaften Fotos und Zeichnungen

Rainer Hornscheidt
Verborgene Landschaften
Fotos und Zeichnungen

Rainer Hornscheidt
Verborgene Landschaften
Fotos und Zeichnungen

Rainer Hornscheidt
Verborgene Landschaften
Fotos und Zeichnungen

Autor Edgar Wilkening
AUTOR
Edgar Wilkening – Initiator und Gründer von Das Herz der Stadt

Es war der künstlerische Neujahrs-Auftakt ’22 in der Popup-Galerie von Das Herz der Stadt. Und eigentlich waren es gleich zwei Ausstellungen parallel, die Rainer Hornscheidt zeigte. Zumal zwei ganz verschiedene.

Zum einen die titelgebenden „Verborgenen Landschaften“. Fotografien, die sich dem Betrachter tatsächlich nicht auf Anhieb erschließen.

„Fotografien? Wo sind denn die Fotos?“, lautete ein ums andere Mal die Frage von Besuchern, die sich neugierig umsahen. Und jedes Mal die schmunzelnde Antwort: „Hängen hier doch überall.“

Ungläubiges Staunen. Denn in der Tat: Nicht nur die Landschaften sind verborgen. Die Art und Weise ihres künstlerischen Entstehens ist es ebenso. Ein doppeltes Verwirr- und Erkenntnisspiel, das der gelernte Grafiker mit uns als Betrachtern treibt.

Denn wer zumindest schon mal die Landschaften in den abstrakten Bildern erkennt, der hält es für Malerei. Aquarelle. Acryl? Vielleicht Öl. Oder Mischtechnik?

"Entschuldigung, wo sind denn die Fotos?" Schmunzelnde Antwort: "Hängen hier doch überall."

Die Wahrheit: Es sind tatsächlich Fotografien, die Hornscheidt präsentiert. Kunstvolle Fotos von abblätterndem Lack auf Booten und Schiffen, die im Hahler Hafen zur Restauration auf dem Trockenen liegen.

Bei einem Spaziergang entdeckte der Künstler Muster in dem blätternden Farbresten. Und erkannte darin die Linien verborgener Horizonte, die Weiten verborgener Himmel, die Oberflächen verborgener Meere.

Hornscheidt war so fasziniert von den Abblätterungen, die er auf den Schiffsrümpfen fand, dass er zu fotografieren begann. Einmal aufmerksam geworden, schaute er immer genauer hin. Und entdeckte immer neue Landschaftsbilder.

Das Wissen, dass es sich gerade nicht um Gemälde handelt, sondern um raffinierte Fotos verwitterter Flächen, macht den besonderen Reiz der Bilder aus. Und ermuntert den Betrachter, selbst genauer hinzuschauen und sich inspirieren zu lassen.

„Diese Stelle da – sieht die nicht aus wie George Washington?“, fragte ein Besucher. „Könnte man meinen“, stimmte Hornscheidt zu. „Wäre doch vielleicht mal ’ne Idee …“, antwortete der Besucher.

Und wer weiß: Vielleicht sehen wir von Rainer Hornscheidt demnächst ja tatsächlich Portraits großer Prominenter, die sich allesamt verbergen in verwitterten Lackflächen im Hahler Hafen.

Die "Parallel-Ausstellung" zeigt den feinsinnigen Zeichner, der humorvoll die Menschen skizziert

Die parallele „zweite“ Ausstellung neben den verborgenen Ausstellungen zeigt den Künstler von einer ganz anderen Seite: Rainer Hornscheidt als Zeichner, der seine Mitmenschen beobachtet und ihre Eigenheiten in humorvollen Illustrationen einfängt.

Diese Bilder sind von einem so warmherzigen Witz erfüllt – man ahnt schon, dass Hornscheidt ein gutmütiger, freundlicher Zeitgenosse ist.

Und auch sich selbst nicht ganz so ernst nimmt. Das belegen die folgenden drei Fotos, in denen der Künstler die Posen der von ihm abgebildeten Figuren nachahmt. Herrlich!

Rainer Hornscheidt und der Anzugmann

„Was guckst du?“

Die Lesende

„Die Lesende“

Die Lesende

„Die Badende“

Uns als Machern der Popup-Galerie, aber vor allem auch den Besuchern war es ein großes Vergnügen, Rainer Hornscheidt und seine Werke zu erleben.

Auf bald! Vielleicht ja tatsächlich mit Portraits prominenter Berühmtheiten aus dem Hahler Hafen?

Künstler Rainer Hornscheidt

Immer ein verschmitztes Lachen Im Gesicht: Rainer Hornscheidt als feinsinniger Beobachter und vielschichtig humorvoller Künstler.

Laudator Volker Knickmeyer

Laudator Volker Knickmeyer kennt den Künstler und dessen Arbeit schon viele Jahre, seit ihrer beider beruflichen Laufbahnen sich kreuzten.

Besucher in der Ausstellung

Fotografien? Oder vielleicht doch gemalt? Die farbfrohen Landschaftsbilder spielen doppelbödig mit Sehgewohnheiten.

Zimmerer auf der Walz während der Vernissage

Kunst trifft Handwerk – Handwerk trifft Kunst: Zwei Zimmerer auf der Walz nutzen die Vernissage, um über sich und ihr Leben unterwegs zu erzählen.

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