Sicherheitskamera entlarvt: So veräppelt der Lokaljournalismus seine Leser
Symbolbild. Foto von
Siarhei Horbach auf unsplash.com
Autor Edgar Wilkening
Bis zur Veröffentlichung von Inhalten aus der Sicherheitskamera sind es nur noch:
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Am 5. Mai 2026 findet in Deutschland der Tag des Lokaljournalismus statt
Der Aktionstag ist eine „gemeinsame Kampagne der lokalen Medien“, heißt es auf der Webseite der Organisatoren.
An diesem 5. Mai 2026 werden Verleger, Journalisten, Redaktionen in ganz Deutschland nicht müde werden, sich gegenseitig auf die Schultern zu klopfen und zu feiern, was für ein toller Haufen aufrechter Haudegen man sei; wie sehr die Demokratie geschützt wird durch das eigene Tun; was für glorreiche Heldentaten man jeden Tag vollbringt; wie unersetzlich man ist fürs Gemeinwohl und das große Ganze und überhaupt und Hastenichtgesehn …
Da möchte Das Herz der Stadt – als verbürgte Plattform für Wahrheit und Transparenz – nicht tatenlos daneben stehen.
Nachdem mittlerweile praktisch alle großen Magazine und Sendeanstalten in Deutschland ihren Claas-Relotius-Moment erlebt haben und der Verbreitung von Fake-News überführt wurden, wird’s Zeit auch in der Provinz mal genauer hinzuschauen, wie dort eigentlich Journalismus zustande kommt. Spoiler: genau wie bei den Großen – es wird gefaked, was geht.
Der Claas-Relotius-Moment des Lokaljournalismus in Wort und Bild
Dem Herz der Stadt liegt ein bemerkenswertes Dokument vor, das erschütternde Einblicke gibt in das, was Lokaljournalisten und -journalistinnen anstellen, wenn sie sich vom Leser unbeobachtet fühlen bei ihrer unglaublich ehrenvollen „demokratie-schützenden“ Journaillen-Arbeit.
Der erste Tag des Lokaljournalismus am 5. Mai 2026 ist deshalb genau das richtige Datum, Inhalte dieses Dokument einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und die selbstverliebten Wichtigtuer in deutschen Lokalredaktionen als das zu zeigen, was sie wirklich sind …
Stay tuned!