Wir müssen reden überMedienund ihre Macher

3. Mai: Tag der Pressefreiheit Ist das die Freiheit der Presse, Quatsch zu schreiben, der nicht stimmt?

3. Mai: Tag der Pressefreiheit
Ist das die Freiheit der Presse, Quatsch zu schreiben, der nicht stimmt?

Die Pressefreiheit zählt zu den Kronjuwelen der Demokratie. Umso befremdlicher, mit welcher Achtlosigkeit Teile des Journalismus mit ihr umspringen. Statt das Privileg zu nutzen, den Mächtigen auf die Finger zu sehen, Herrschaftsverhältnisse offenzulegen und fatale Abhängigkeiten zu sezieren, nehmen sich nicht wenige Journalisten lieber die Freiheit, ihren Lesern Märchen aufzutischen.

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Benjamin Piel: Game over! – Und Kampa-Halle so: Let the games begin! Ein Lehrstück über Schwachsinn im Lokaljournalismus

Benjamin Piel: Game over! – Und Kampa-Halle so: Let the games begin!
Ein Lehrstück über Schwachsinn im Lokaljournalismus

Wenn man wissen will, wie es um die Glaubwürdigkeit des Lokaljournalismus bestellt ist, kann man einfach nach Minden fahren, zur Hahler Straße 112. Solange dort die Kampa-Halle ihre Nase in den Wind reckt, steht sie auch als Mahnmal gegen die Hybris vorschneller Gewissheiten, die verkappte Möchtegern-Journalisten reihenweise raushauen.

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„Echte Fotos“ in der Lokalpresse? Was sind denn „echte Fotos“?

„Echte Fotos“ in der Lokalpresse?
Was sind denn „echte Fotos“?

Was soll das sein – „echte Fotos“? Und was genau sind dann unechte Fotos? Nehmen wir mal ein Beispiel: Angenommen, eine Journalistin macht mit ihrem Smartphone Fotos – sind das dann „echte Fotos“? Oder noch eins weiter gedacht: Die Journalistin inszeniert Müll in einer Parkgarage und macht davon ein Foto – ist das dann ein „echtes Foto“?

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